Coverbild des Insights-Artikels über das Optimieren der Core Web Vitals für B2B-Websites
Ein Foto von Constantin Behne, Gründe von CB Solutions und Autor des Artikels
Constantin Behne
19. August 2026
4 Minuten Lesezeit
Ob Agentur oder Freelancer – die meisten stellen diese Frage falsch. Sie vergleichen Preis, Portfolio, Bewertungen. Die eigentliche Frage lautet: Was kostet eine professionelle B2B-Website – und was willst du damit erreichen?
Agenturen gelten als das sichere Upgrade: mehr Ressourcen, mehr Prozess, mehr Erfahrung. Freelancer als flexible, günstigere Alternative. Beide Aussagen stimmen – und beide führen dich in die Irre, wenn du nicht weißt, was dein Projekt wirklich braucht.
Beide Optionen können exzellent sein. Oder völlig falsch für deine Situation. Das entscheidest du nicht über das Budget – sondern über deine Antworten auf drei konkrete Fragen.
Agenturen bringen Struktur. Das ist ihr größtes Asset – und manchmal ihr größter Nachteil.
Spezialisierte Teams: Du bekommst Designer, Developer und Projektmanager unter einem Dach. Gut für komplexe Systeme mit vielen Einzelteilen.
Definierte Prozesse: Onboarding, Feedback-Runden, Übergaben – alles geregelt. Weniger Koordinationsaufwand für dich persönlich.
Höherer Preis: Der Overhead einer Agentur schlägt sich im Angebot nieder. Für eine fokussierte B2B-Website zahlst du oft deutlich mehr als nötig.

Agentur

Freelancer

Was entscheidet

Kosten

5.000 – 25.000 €+
1.500 – 8.500 €
Umfang vergleichen, nicht nur den Preis

Kommunikation

Projektmanager als Mittler
Direkt mit dem Macher
Was dir wichtiger ist, entscheidet
Ein guter Freelancer ist in seinem Bereich oft spezialisierter als das gesamte Agenturteam. Das klingt wie eine Übertreibung – ist es nicht. Bevor du entscheidest, lohnt es sich auch, welches CMS-System die bessere Basis für deine Website ist – das beeinflusst die Wahl stärker als du denkst.
Direkter Draht: Kein Projektmanager dazwischen. Du sprichst mit dem Menschen, der deine Seite baut. Das beschleunigt Entscheidungen und erzeugt bessere Ergebnisse.
Weniger Overhead: Was du zahlst, geht fast vollständig in die Arbeit. Das erklärt den Preisunterschied – nicht die Qualität.
Abhängigkeit von einer Person: Urlaub, Krankheit, Kapazitätsgrenzen – das ist real. Beim richtigen Freelancer kein relevantes Risiko, aber ein Faktor, den du kennen solltest.
Wähle eine Agentur, wenn du ein komplexes digitales System brauchst: E-Commerce mit Custom-Entwicklung, mehrsprachige Plattformen, enge IT-Integrationen. Wähle einen Freelancer, wenn du eine professionelle B2B-Website willst, die zu deinem Level passt – und dabei direkt mit dem Macher zusammenarbeiten möchtest.
Für eine klare, conversion-orientierte B2B-Website wirst du beim richtigen Freelancer besser aufgehoben sein als bei einer Durchschnittsagentur – nicht wegen des Preises.
Wegen der Direktheit. Der Fokussierung. Der Tatsache, dass du weißt, wer deine Seite baut – und dieser Mensch weiß genau, was er tut.
Die schlechteste Entscheidung ist keine Entscheidung. Eine mittlere Website zu behalten, weil die Wahl schwierig wirkt, ist das eigentliche Problem.
Der nächste Schritt
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