Coverbild des Insights-Artikels über das Optimieren der Core Web Vitals für B2B-Websites
Ein Foto von Constantin Behne, Gründe von CB Solutions und Autor des Artikels
Constantin Behne
Veröffentlicht am 01.10.2026
4 Minuten Lesezeit
E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness. Google nutzt dieses Framework, um zu bewerten, ob ein Inhalt von jemandem stammt, der wirklich Ahnung hat, oder von jemandem, der nur Wörter aneinanderhängt. Die Signale fließen in die Qualitätsbewertung durch Googles Search Quality Raters ein, also die Menschen, die Websites manuell bewerten und damit die Ranking-Algorithmen trainieren.
Das Besondere: E-E-A-T ist kein einzelner Ranking-Faktor, den du mit einem Plugin aktivierst. Es ist ein Urteil, das Google auf Basis von Dutzenden indirekter Signale fällt. Dazu zählen dein Autorenprofil, die Qualität deiner externen Verlinkungen, die Konsistenz deiner Online-Präsenz und die Tiefe deiner Inhalte.
Trust ist dabei das Fundament des gesamten Systems. Experience, Expertise und Authoritativeness bauen aufeinander auf, aber ohne Trustworthiness verlieren sie ihre Wirkung. Das gilt besonders für hochpreisige B2B-Dienstleistungen: Kunden prüfen vor der Anfrage, wer hinter der Leistung steht und warum sie vertrauen sollten.
Seit Dezember 2022 ist Experience das neue erste Element in E-E-A-T. Der Unterschied zu Expertise: Expertise misst, ob jemand theoretisch kompetent ist. Experience fragt, ob jemand das Thema aus eigener Praxis kennt. Laut einer Analyse von Semrush (2024) generieren Seiten mit klar erkennbaren Autorenentitäten und persönlichen Fallstudien bis zu 40 Prozent mehr organischen Traffic als generische Informationsseiten zum gleichen Thema. Das spricht direkt für Experten und Berater mit Personal Brand.
Fallstudien mit echten Ergebnissen: Zeig konkrete Zahlen aus deiner Arbeit. Eine Formulierung wie "In 90 Tagen haben wir die Anfragen verdreifacht" ist Experience. Ein allgemeiner Ratgeber ohne Zahlen und ohne Kontext ist es nicht.
Meinungsartikel mit klarer Position: Nimm Stellung zu aktuellen Entwicklungen in deiner Branche. Wer keine Meinung vertritt, ist aus Googles Sicht kein Experte, sondern ein Aggregator.
Eigene Daten statt fremde Quellen: Befrage deine Kunden, führe Analysen durch, dokumentiere Ergebnisse. Eigene Primärdaten heben dich aus dem Meer der Sekundärquellensammler heraus.

Autor-Bio

About-Seite

Externe Erwähnungen

Schwache Autorität

Kein Autorenprofil, kein Foto, anonyme Seite
Fehlt komplett oder zeigt nur Kontaktdaten
Keine Verlinkungen von Fachmedien oder Podcasts

Starke Autorität

Vollständige Bio mit Foto, Credentials und LinkedIn-Link
Detaillierter Lebenslauf, Erfahrungen, Referenzen, Kundenresultate
Regelmäßige Gastbeiträge, Podcast-Auftritte, Zitate in Fachmedien
E-E-A-T lässt sich nicht in einem Sprint erledigen. Starte aber sofort mit dem wichtigsten Hebel: Hör auf, nur zu informieren. Schreib Artikel mit einer klaren These und zeig Haltung. Wer sich festlegt, wird zitiert. Wer neutral bleibt, wird ignoriert. Diese drei weiteren Maßnahmen bauen sich über Zeit auf:
Hebel 1: Author-Entity aufbauen: Name, Foto und Berufsbezeichnung müssen auf Website, LinkedIn und Google-Profil identisch sein. KI-Systeme wie Google SGE zitieren konsistente Autorenentitäten nachweislich häufiger als fragmentierte Profile.
Hebel 2: About-Seite als Trust-Seite aufbauen: Deine About-Seite ist dein Lebenslauf im Netz. Liste Credentials, Projekte und konkrete Ergebnisse auf. Zeige, warum du für genau dieses Thema die richtige Person bist.
Hebel 3: Externe Signale aktiv sammeln: Podcast-Auftritte, Gastbeiträge und Interviews in Fachmedien sind messbare Autoritätssignale. Jeder externe Verweis auf dich als Autor stärkt dein Profil in den Augen von Google. Auch dein Webauftritt selbst trägt zur Wahrnehmung bei: Mehr dazu, wie du visuellen Trust aufbaust, liest du in unserem Artikel über gutes B2B-Webdesign.
Beantworte diese drei Fragen, bevor du anfangen zu optimieren. Erstens: Suche deinen Namen bei Google. Was erscheint auf Seite 1? Wenn dort kein konsistentes Profil mit Foto und Links zu deinen Inhalten erscheint, fehlt dir eine funktionierende Autorenentität. Zweitens: Öffne deine About-Seite. Enthält sie mindestens drei konkrete Belege deiner Expertise, also Projekte, Zahlen oder Referenzen? Drittens: Wann hast du zuletzt einen Artikel veröffentlicht, in dem du eine klare Position eingenommen hast? Wenn du keine der drei Fragen mit einem klaren Ja beantworten kannst, ist dein E-E-A-T heute schwächer als das deiner stärksten Mitbewerber.
E-E-A-T ist der formale Beweis, dass Google Autorität nicht mehr mit Backlink-Masse gleichsetzt. Wer als Experte wahrgenommen werden will, muss das auch digital belegen: mit konsistenten Profilen, echter Erfahrung in seinen Inhalten und einer Position, die sich von anderen unterscheidet.
Für B2B-Dienstleister und Berater ist das eine echte Chance. Die meisten Mitbewerber produzieren noch immer generische Texte ohne erkennbare Perspektive. Wer heute anfängt, seine Autorenentität aufzubauen und Inhalte mit echter Erfahrung zu füllen, wird in zwölf Monaten nicht nur besser ranken, sondern auch anders wahrgenommen.
Autorität ist kein Zustand. Sie ist ein Prozess.
Transparenz & Technik

Häufige Fragen zur Zusammenarbeit

Was bedeutet E-E-A-T konkret für meine Website?

E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness. Google bewertet damit, ob du als Quelle glaubwürdig bist. Konkret heißt das: Deine Inhalte müssen zeigen, dass du persönliche Erfahrung hast (Experience), fachlich tief gehst (Expertise), von anderen als Autorität wahrgenommen wirst (Authoritativeness) und auf einer vertrauenswürdigen Website erscheinst (Trustworthiness). Das Fundament ist Trust: ohne glaubwürdige Basis helfen auch Expertise-Signale wenig.

Wie lange dauert es, bis Google mich als Experten einstuft?

Es gibt keine feste Zeitspanne. Die meisten Dienstleister sehen erste Bewegungen nach 3 bis 6 Monaten, wenn sie konsequent an Autorenentität, About-Seite und externen Signalen arbeiten. Entscheidend ist Konsistenz: ein Profil, das überall gleich aussieht (Name, Foto, Bio, LinkedIn), wird von Googles Systemen schneller als echte Person erkannt als ein fragmentiertes digitales Bild.

Helfen Social-Media-Profile für E-E-A-T?

Ja, aber nicht durch die Follower-Zahl. Was zählt, ist Konsistenz: dein Name, dein Foto und deine Positionierung sollten auf LinkedIn, deiner Website und in Gastbeiträgen identisch sein. Google und KI-Systeme gleichen diese Signale ab. Ein LinkedIn-Profil mit klarer Nische und regelmäßigen Beiträgen stärkt deine Autorenentität deutlich mehr als tausend passive Follower.

Kann ich E-E-A-T auch ohne Wikipedia-Eintrag aufbauen?

Absolut. Wikipedia ist ein Signal unter vielen, aber kein Pflichtfeld für Dienstleister. Podcast-Auftritte, Gastbeiträge in Fachmedien, Zitate in anderen Artikeln und eine gut dokumentierte About-Seite ersetzen das für die meisten B2B-Experten vollständig. Wikipedia macht erst Sinn, wenn du bereits eine ausreichend dokumentierte öffentliche Präsenz hast.

Wird meine neue Website für Google und SEO optimiert?

Jede Seite wird in der Entwicklung auf Ladezeiten (Core Web Vitals) und einer sauberen, technischen Onpage-Struktur optimiert. Suchmaschinen können den Code optimal auslesen. Dieses starke technische Fundament ist bei jedem Projekt inklusive. Laufende Content-SEO-Betreuung (wie das monatliche Schreiben von Blogartikeln) ist eine separate Leistung, für die wir ein exzellentes Fundament schaffen.

Sind die Webflow-Seiten DSGVO-konform für den deutschen Markt?

Ja, absolut. Dein neues Webflow-System wird von Beginn an nach strengen deutschen Datenschutzvorgaben aufgebaut. Externe Tools und Skripte werden über Cookie-Banner blockiert und das Hosting erfüllt alle Sicherheitsstandards. Dadurch wird dein rechtliches Risiko deutlich minimiert.

Wer kümmert sich nach dem Launch um die Pflege der Website?

Um dir dauerhaft den Rücken freizuhalten, biete ich eine umfassende technische Betreuung und Hosting an. Ich kümmere mich um Updates, Anpassungen und darum, dass deine Seite jederzeit erreichbar bleibt. So nehme ich dir jegliche technische Arbeit ab. Falls du Änderungen an Texten oder Bildern jedoch lieber selbst einpflegen möchtest, ist das über den benutzerfreundlichen Editor von Webflow jederzeit problemlos möglich.

Wie lange dauert es bis die Website am Ende live ist?

Ein Conversion-Onepager ist in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen live. Eine umfassendere Website benötigt je nach Komplexität ca. 3 Wochen. Diese Umsetzungszeiten sind realistische Richtwerte und hängen maßgeblich vom genauen Projektumfang, der aktuellen Auslastung, sowie deiner Mitarbeit ab. Im Erstgespräch evaluieren wir deinen Case und definieren einen verlässlichen Zeitplan.

Der nächste Schritt
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